03. Juni, Weltfahrradtag

Wussten Sie, dass heute ein besonderer Tag für Radsportbegeisterte ist? Tatsächlich ist der 3. Juni der Welttag des Velos. Präsident Matthias Aebischer und Direktor Christoph Merkli vom Verein Pro Velo Schweiz nutzen die Gelegenheit, um eine Pressemitteilung herauszugeben. Wir haben die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Fakten in einigen wenigen Absätzen zusammengefasst.

Weltfahrradtag: Pro Velo ruft Städte zu sofortigem Handeln in Sachen Radfahren auf

Der 3. Juni ist der Weltfahrradtag. Aufgrund der aktuellen Krise in Corona sind viel mehr Fahrräder unterwegs als früher. Pro Velo fordert die Gemeinden auf, mit vorübergehenden oder dauerhaften Maßnahmen mehr Platz für Fahrräder zu schaffen. Dies ist im Interesse der Gesundheit und um einen Zusammenbruch des Verkehrs zu vermeiden.

Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist aufgrund der Koronaepidemie und der Schutzmassnahmen des Bundes stark zurückgegangen. Die aktuellen Umstände haben zu einer veränderten Nutzung des Verkehrswesens geführt. Der motorisierte Individualverkehr hat seit dem schrittweisen Ausstieg aus der Aussperrung erheblich zugenommen.

Gleichzeitig sind bis zu dreimal so viele Radfahrer unterwegs wie vor der Abriegelung. Es ist daher der richtige Zeitpunkt, auf dieses Bedürfnis nach individueller Mobilität und Bewegung zu reagieren. Für Matthias Aebischer, Präsident von Pro Velo Schweiz, “braucht es sofort bessere Bedingungen für das Velo, um der Zunahme des Individualverkehrs entgegenzuwirken”.

Pro Velo fordert die Schweizer Städte auf, Massnahmen zur Förderung der aktiven Mobilität zu ergreifen, nach dem Vorbild von Städten wie Paris, Mailand, Barcelona, Brüssel und Berlin. Bisher haben in der Schweiz nur die Stadt und der Kanton Genf reagiert und temporäre Radwege eingerichtet.

Das Fahrrad ist ein Verkehrsmittel mit großem Entwicklungspotenzial, auch über die Corona-Krise hinaus. In der gegenwärtigen Situation erlaubt das Fahrrad der Bevölkerung, sich entsprechend den aktuellen Gesundheitsempfehlungen zu bewegen. Es bleibt zu hoffen, dass einige dieser Menschen auch in Zukunft Fahrrad fahren werden.

Pro Velo hält den Zeitpunkt für ideal und fordert die Städte und Gemeinden auf, kurzfristig vorläufige und endgültige Maßnahmen umzusetzen:

. Verbreiterung des bestehenden Bandes und Kennzeichnung neuer endloser Fahrradgurte

. Beschilderung für Geschwindigkeitsreduzierungen, Versammlungsbereiche und Straßensperrungen

. Verbreiterung kritischer Fußgängerzonen wie Bürgersteige oder Haltestellen

. Aktive Kommunikation für aktive Mobilität: Menschen sollten zum Radfahren ermutigt warden

Auskunft

Für weitere Informationen zögern Sie bitte nicht, sich an die Pro-Velo-Administratoren zu wenden.
– Nationalrat Matthias Aebischer, Präsident von Pro Velo Schweiz, 079 607 17 30
– Christoph Merkli, Geschäftsführer Pro Velo Schweiz, 076 455 62 03